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Seien wir ehrlich. Für die meisten ist die Vorweihnachtszeit alles andere als friedlich und besinnlich. Eher gefüllt mit gefühlt tausend Terminen, an denen wir unbedingt teilnehmen und gefühlt eine Million Dinge, die unbedingt erledigt werden müssen.

Müssen? Wer zwingt uns dazu? Natürlich möchte ich, dass mein Kind Geschenke hat. Aber reichen nicht ein, zwei wohlüberlegte? Und wer sagt, dass wir Freunden und Partnern unbedingt etwas schenken müssen? Nur mal so als Gedankenanstoß 😉 Und nur weil ich zu einer Weihnachtsfeier eingeladen bin, heißt es nicht, dass ich zwangsläufig auftauchen muss. Ich kann das auch lassen.

Der eigentliche Grund, warum wir so gehetzt sind ist aber, dass wir permanent darüber nachdenken, was noch alles zu tun ist und wo wir noch überall hinmüssen. Auch wenn wir gerade gar nichts tun können. Ein Beispiel: Ich weiß, dass ich noch Fleisch für das Weihnachtsessen bestellen möchte. Das gehetzte Gefühlt entsteht, weil ich morgens nach dem Aufstehen, beim Frühstück, auf dem Weg zur Arbeit, beim Mittagessen, auf dem Weg zurück, …. dran denke, dass ich das tun möchte. Aber ich mache es nicht. Anstatt mir zu überlegen, wann ein guter Zeitpunkt wäre und das als Termin in meinen Kalender einzutragen und mich erinnern zu lassen, beschäftigt sich mein Verstand ständig mit dem Thema, damit ich es auch ja nicht vergesse. Blöderweise immer dann, wenn ich gerade nicht beim Metzger anrufen kann (morgens um 6 gehen die noch nicht ans Telefon). Und so ist es mit ganz vielen Sachen.

Ja, wir haben tatsächlich etwas mehr zu erledigen. Das ist aber nicht die Ursache für unseren Stress. Sondern unsere ständige Beschäftigung damit. Und sobald ich das sehe, kann ich meinen Verstand entlasten. Mit den Maßnahmen, die zu mir und zu den Dingen passen, die ich machen möchte. Dann kann die Vorweihnachtszeit wieder ganz besinnlich werden.

In diesem Sinne – habt eine schöne Vorweihnachtszeit und ebensolche Weihnachten.

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